
Teilnehmende entwickeln ein tieferes Verständnis unbewusster Lebensthemen.
Und wie diese im Coaching sichtbar und erfahrbar gemacht werden können.
Sie:
– entwickeln Fähigkeiten zur Hypothesenbildung und situativen Interventionswahl
– stärken ihre Haltung als Coach: präsent, nicht-wertend, achtsam
– erweitern Ihre Gesprächs- und und Interventionsmethoden
– erkennen Ihre eigenen Lebensthemen durch Selbsterfahrung
➡️ Einführung: Wie entstehen Lebensthemen?
➡️ Achtsamkeit: Der Zugang zum Unbewussten
➡️ Haltung & methodische Grundprinzipien (Gewaltfreie Präsenz, Sicherheit, Neugier)
➡️ Gesprächstechniken: Schlüsselsätze, nonverbale Signale,
➡️ Hypothesenbildung: Erkennung innerer Konflikte und zentrale Bedürfnisse
➡️ Experimentelle Methoden: Desidentifikation & Arbeit mit inneren Anteilen
➡️ Arbeit am Engpass: Widerstand erkennen & Raum für kleine Veränderungsschritte schaffen
➡️ Selbsterfahrung: Bearbeitung eigener Lebensthemen in Kleingruppen
✅ Diese Workshop-Reihe ist ein live durchgeführtes, erfahrungsorientiertes Format. Es findet ausschließlich synchron via Zoom statt.
✅ Die Arbeit erfolgt über Impulsvorträge, Kleingruppengespräche, Live-Demonstrationen und gemeinsame Reflexionen.
✅ Es gibt keine systematische Wissensvermittlung, keine Aufzeichnungen durch den Leiter, keine Hausaufgaben, keine Prüfungen.
* Der angegebene „Preis nach KOMPASS“ ist der Eigenanteil nach 90 % Förderung durch das ESF-Programm. Die Förderung muss vorab mit einer Anlaufstelle geklärt werden. Der Kurs ist zunächst komplett zu zahlen, die Rückerstattung erfolgt nach Einreichung aller Unterlagen.
Was ist an diesem Ansatz anders?
Viele Symptome, Beschwerden, Ängste und Hindernisse, mit denen Menschen ringen, hängen mit ungeklärten Lebensthemen zusammen.
Das gilt für berufliche Probleme wie Führungsthemen, Perfektionismus, Burnout, Zeitmanagement.
Aber auch für private Fragestellungen. Wie Selbstwert, Sinnkrisen und Entscheidungsprobleme, mit denen Menschen zu Ihnen kommen.
Hier ein ausführlicher Artikel dazu auf meinem Persönlichkeits-Blog.
Will man als Coach, Therapeut oder Berater nicht an der Oberfläche bleiben, braucht es einen Zugang zur Tiefenstruktur der Persönlichkeit.
Doch steht dafür oft nicht die notwendige Zeit zur Verfügung, die man mit gängigen Verfahren und Techniken zur Verfügung hat.
Oft hat auch der Klient verstandesmäßig schon viel über sein Problem gelesen, gehört und nachgedacht.
Aber der Weg, es auch zu verändern, fehlt ihm.
Die Verbindung eines aktuellen Anliegen mit dem Aufspüren des darunter liegenden Lebensthemas bietet dafür einen wirksamen Zugang.
Das ist für Klient und Coach ein sehr spannender und fruchtbarer Prozess.
In dieser 4-teiligen Workshop-Reihe erfahren Sie, wie Sie solche verborgenen Lebensthemen aufspüren und bearbeiten können. Und das in kurzer Zeit. In drei Stunden.
In den letzten zwanzig Jahren habe ich diesen Ansatz entwickelt, mit dem ich in meinen Coachings erfolgreich arbeite.
In dieser Workshop-Reihe möchte ich diesen Ansatz an einen kleinen Kreis Interessierter weitergeben.
Vier Kennzeichen dieses Ansatzes
1. Gewaltlos.
Nur mit einer gewaltlosen, nicht-abwertenden Haltung laden wir das Unbewusste des anderen zur Zusammenarbeit ein.
Denn das Unbewusste des Klienten bestimmt, was in einer Sitzung möglich ist, und was nicht.
2. Tiefenpsychologisch
Im Zentrum der Arbeit steht das Aufspüren des Lebensthemas.
Um welche inneren ungelösten Konflikte des Klienten geht es?
Wie beeinflussen diese heute noch seine Lebensgestaltung?
Und warum hält er unbewusst bis heute daran fest?
3. Beziehungsorientiert.
Im Coachingprozess lege ich Wert auf ein langsames, anteilnehmend-neugieriges Untersuchen.
Ein Suchen, das Raum gibt, sich selbst besser kennenzulernen.
Eine freundliche Neugier – ohne den Druck sich verändern zu müssen.
Besondere Gesprächstechniken laden den Klienten zur Selbstexploration ein.
So wird oberflächliches Drarüber-Reden verhindert.
4. Achtsamkeitsbasiert.
Das Alltagsbewusstsein ist ungeeignet, um tiefere Ebenen unseres Selbst zu erfahren.
Hier kommen wir nur auf Theorien, wie etwas sein könnte.
Der Nachteil: mit dem Verstand haben wir erkannt, was wir anders machen sollten oder könnten.
Aber die Lösungsversuche funktionieren nicht.
Wie sich solche Themen beruflich oder privat auswirken können, habe ich u.a. in diesen Artikeln beschrieben:
„Ich kann keine Entscheidungen treffen.“
„Ich habe alles erreicht im Leben. Warum bin ich nicht zufrieden?“
„Delegieren kann ich nicht.“ sagte die Führungskraft im Coaching.
„Warum sabotieren wir uns selbst?“, fragte mich der Abteilungsleiter im Coaching.
„Im Aufschieben bin ich Weltmeister“, grinste der Rechtsanwalt im Coaching.
„Mit 45 bin ich immer noch der Juniorchef“, ärgerte sich mein Klient im Coaching.
„Ich bin einfach zu nett“, lächelte die Projektmanagerin im Coaching.
„Karriere top, Privatleben flop“, seufzte die Immobilienmaklerin im Coaching.
Methodik
- Kurzvorträge der theoretischen Grundlagen durch den Leiter, kurze Handouts dazu
- Reflexionsübungen in Kleingruppen
- Live-Demonstrationen mit Teilnehmenden
- Peer-Coaching-Sequenzen
Qualitätssicherung
- Feedback derTeilnehmenden am Ende der Fortbildung (mündlich & schriftlich)
- Online-Evaluation der Teilnehmenden nach Abschluss der Workshop-Reihe
- Anpassung der Inhalte an Gruppendynamik und Rückmeldungen
- Langjährige Erfahrung des Referenten (seit über 40 Jahren Coaching & Psychotherapie)
- Bewährtes Konzept, das seit 2017 in 29 Gruppen mit über 180 Teilnehmer erfolgreich durchgeführt wurde
Jeweils 1. Tag von 9 – 18 Uhr und 2. Tag 9 bis 17 Uhr mit Pausen.
„Menschenentwickler“ wie Coaches, Berater:innen, Therapeut:innen, Trainer:innen, Führungskräfte und HR-Verantwortliche.
Menschen mit Coaching- oder Beratungshintergrund, die schneller und tiefer an die Kernthemen kommen möchten.


