
Dieser praxisorientierte Intensivkurs vermittelt grundlegendes und vertieftes Wissen rund um Vielfalt, Vorurteile, Würde, Macht und Diskriminierung. Dabei spielt das Konzept der Intersektionalität eine zentrale Rolle: Es zeigt auf, wie unterschiedliche Bias (z.B. Gender Bias oder Racial Bias) sich überschneiden und verstärken können. Im Mittelpunkt steht die Haltung der Teilnehmenden als Trainer*innen, Coach*innen und Workshopleiter*innen.
Anhand von ausgewählten Übungen werden im Workshop eigene Denkmuster sowie ihre mögliche Auswirkung in der Begleitung von Persönlichkeitsentwicklungsprozessen reflektiert. Mit den Führungs-Jokern aus dem Veto-Prinzip erproben die Teilnehmenden ein Instrument gleichwürdiger Leitung. Das Seminar wird durch die Auseinandersetzung mit strukturellen Privilegien sowie eigener Fallarbeit und der Besprechung konkreter Handlungsimpulse abgerundet.
Was dich erwartet:
– Interaktive und ansprechende Vermittlung von grundlegendem und vernetztem Wissen
– Abwechslungsreiche Übungen und Formate mit einem breiten Methodenspektrum
– Zertifizierte Workshopleitung mit breitem Erfahrungsschatz
– Reflexion, Austausch und Praxisbezug stehen im Mittelpunkt
– Systemische Haltung mit Blick auf Lösungen und die Ressourcen, was die Teilnehmenden schon mitbringen und nutzen können
Inhalte Tag 1:
– Auftakt und Onboarding
– Eigene Haltung und Rolle in der Begleitung von Entwicklungsprozessen
– Reflexion eigener Fallpraxis
– Auseinandersetzung mit eigenen unbewussten und bewussten Denkmustern
– Übung zu Stereotypisierung und Counter-Stereotypisierung
– Wissensaufbau zu Vielfalt, Ungleichheit und Norm
Inhalte Tag 2:
– Auseinandersetzung und Übungen zu Identität, Biografie und Vielfalt
– Wissensaufbau und Reflexion zu der Funktion von Vorurteilen
– Auseinandersetzung und Reflexion mit der Wirkung von Vorurteilen
– Analyse und Auseinandersetzung mit den Folgen von Stereotypisierung
– Übung und Analyse zur eigenen Wirkmächtigkeit
– Wissensaufbau und Reflexion zu unterschiedlichen Formen von Macht
Inhalte Tag 3:
– Auseinandersetzung und Reflexion mit eigenen, strukturellen Privilegien
– Analyse und Besprechung eigener Beispiele und Prozesse, Fallarbeit
– Rückbezug zu Haltung und Rolle
– Rückblick, Zusammenfassung und Abschluss
* Der angegebene „Preis nach KOMPASS“ ist der Eigenanteil nach 90 % Förderung durch das ESF-Programm. Die Förderung muss vorab mit einer Anlaufstelle geklärt werden. Der Kurs ist zunächst komplett zu zahlen, die Rückerstattung erfolgt nach Einreichung aller Unterlagen.
3 Tage in Folge, von 9:00 bis 17:00
Trainer*innen, Coach*innen, Referent*innen, Berater*innen, Workshopleiter*innen. Das Format richtet sich an erfahrene Praktiker*innen.
